FRG. Auch in diesem Jahr wurden wieder langjährige Mitarbeiter vom Vorsitzenden des Kreis-Caritasverbandes (KCV) Freyung-Grafenau e.V. für ihr hauptberufliches Wirken im Wohlfahrtsverband ausgezeichnet: Für 10,. 20, 25, 30 und sogar 40 Jahre. "Das ist wirklich kein schlechtes Signal für einen Arbeitgeber", so KCV-Vorsitzender Max Niedermeier, "dass es Mitarbeiter gibt, die dem Verband so lange die Treue halten!"
Geschäftsführerin Alexandra Aulinger-Lorenz stimmte die Anwesenden auf die anstehenden Herausforderungen im Verband ein: Mit der Inobhutnahme- und Clearingsstelle, dem Christophorus Haus, in Waldkirchen wird sich der Verband um die Zukunft von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen kümmern. "Wir wissen, dass wir damit in der Öffentlichkeit auch immer wieder einmal auf Kritik stoßen", so die Aulinger-Lorenz. "Aber wir erachten diesen Bereich als wichtige Aufgabe der Caritas. Bitte verteidigen dieses sehr sensible Feld auch in ihrem persönlichen Umfeld!"
Bis zu 60 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umFs) werden in der Inobhutnahme-Stelle dann ihre erste Station zur Unterbringung nach einem Aufgriff durch die Polizei finden. Hier werden die medizinische Versorgung und der jeweilige Hilfebedarf festgelegt. Im Anschluss an die Erstaufnahme erfolgt für die umFs nach 8 bis 12 Wochen die Unterbringung in geeigneten Jugendhilfeeinrichtungen, betreute Wohngruppen oder Heimen, aber auch Gastfamilien.
Für den Caritasverband FRG bedeutet diese eine zahlenmäßige Mitarbeitererhöhung um ca. 60 Stellen mit pädagogischem und pflegerischem Fachpersonal. Dies entspricht einer Zunahme von 20%.
Wir arbeiten hier
Mitarbeiter Ehrungen
Erschienen am:
15.12.2014
Beschreibung