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Stand: 25.07.2016

Arbeitsplatz Caritas

Senioren & Pflege

Mein Weg macht mich sehr zufrieden!

In kleiner Runde bedankte sich die Geschäftsführung bei Maria Eder für 4 Dekaden hauptberufliches Caritasengagement. (V.li.) Josef Bauer (Geschäftsführer), Maria Eder, Alexandra Aulinger-Lorenz (st

FRG | Von 1979 wirkte sie nach ihrer Ausbildung als Krankenschwester am (Examen am Klinikum Passau 1976) in der Caritas Sozialstation. Ihre erste Tour: Haidmühle - Freyung - Großarmschlag - der Dreiburgensee bei Tittling. "Das ging mehr Zeit für die Fahrerei drauf, als für die Pflegeversorgung!", erinnerte sich die Pflegefachkraft. "Oft musste ich erst zur nächsten Anhöhe fahren um mich dort zu orientieren: Wir fahren ja grundsätzlich zu jeden Patienten - früher, wie heute!" 

 

Bis zum „TÜV-Aus“ fuhr Maria Eder der gesponserte BMW zu ihren Einsätzen: Geteerte Straßen nicht immer an  der Tagesordnung.

Bayernweit war die Caritas Sozialstation die erste Modell-Station für die Pflegeversorgung kranker und alter Menschen zu Hause. BMW sponserte damals dafür sogar ein Fahrzeug, das Eder bis es nicht mehr lief, fuhr. Anfangs zeigten sich einige Ärzte dem Caritas Pflegepersonal gegenüber nicht gerade kooperativ. "Das mag am hohen Armuts-Faktor, der von uns damals betreuten Patienten, gelegen haben", vermutete Eder. Erst mit der sog. "Verhinderungs-Pflege" (Anm. d. Red.: Vermeidung von Klinik-Aufenthalten) sei dann auch die Caritas Arbeit stärker anerkannt worden. "Persönlich war die Caritas für mich ein wirklich toller Arbeitgeber", so Maria Eder. "Die Betreuung meiner Tochter war immer super zu koordinieren. Ich habe sehr große Vielfalt in meiner beruflichen Laufbahn kennen lernen dürfen. Und damit verbunden, konnte ich meinen - körperlich ungemein anstrengenden - Beruf auch länger ausüben. Es bestand auch immer die Möglichkeit für Weiterqualifikation; die ich gerne annahm!"

Armut im Bayerischen Wald zählte häufig für die junge Pflegefachkraft zu ihrem beruflichen Alltag. Die junge Pflegefachkraft beim Erstellen des täglichen Gesundheitsstatus in den 70igern.

Seit 1995 leitete Maria Eder dann die Caritas Sozialstation in Freyung. Unter ihrer Regie wurden auch die Caritas Pflegestationen in den Krankenhäusern Grafenau und Freyung aufgebaut (2004-2013): Kleine, sehr individuelle stationäre Pflegeeinrichtungen, die auf medizinische Top-Versorgung mit einem Höchstmaß an moderner Pflegequalität setzten. "Wirklich meine schönste Zeit bei der Caritas!", blickte Maria Eder zurück. 
Zuletzt war die langjährige Mitarbeiterin Maria Eder im Christophorus Haus der Caritas in Waldkirchen eingesetzt. Dort zeichnete sie bei den minderjährigen Geflüchteten für Hygiene- und Gesundheitsvorsorge verantwortlich. 
Nach 4 Dekaden verabschiedet sich Maria Eder nun in einen neuen Lebensabschnitt: "Endlich ganz ohne Termindruck!"

- cmg 


Bildunterschriften:
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In kleiner Runde bedankte sich die Geschäftsführung bei Maria Eder für 4 Dekaden hauptberufliches Caritasengagement. (V.li.) Josef Bauer (Geschäftsführer), Maria Eder, Alexandra Aulinger-Lorenz (stellv. Geschäftsführerin)


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Bis zum "TÜV-Aus" fuhr Maria Eder der gesponserte BMW zu ihren Einsätzen: Geteerte Straßen nicht immer an 
der Tagesordnung.


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Armut im Bayerischen Wald zählte häufig für die junge Pflegefachkraft zu ihrem beruflichen Alltag.

 

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